Freelancer-Rechner 2026
Was bleibt vom Stundensatz wirklich übrig?
120 € pro Stunde klingt nach viel. Hier sehen Sie, was nach realistischer Auslastung, Krankenversicherung, Altersvorsorge und Steuern netto übrig bleibt.
Netto pro Monat
2.882 €
34.581 € im Jahr, nach Steuern, Versicherung und Altersvorsorge
Netto pro gearbeiteter Stunde
20,58 €
Statt 120 € Stundensatz. Gerechnet auf alle 1.680 Arbeitsstunden im Jahr, auch die nicht abrechenbaren.
Anteil vom Umsatz, der bleibt
43 %
Der Rest geht an Betriebsausgaben, Krankenkasse, Altersvorsorge und Finanzamt.
Wohin die Arbeitszeit geht
Bei voller Auslastung an 210 Arbeitstagen wären es 201.600 € Umsatz. Realistisch sind es 80.640 €.
Rechenweg pro Jahr
- Umsatz (672 abgerechnete Stunden)
- 80.640 €
- − Betriebsausgaben (Technik, Software, Versicherungen, Büro)
- 9.396 €
- = Gewinn
- 71.244 €
- − Krankenversicherung (GKV)
- 12.206 €
- − Pflegeversicherung
- 2.930 €
- − Altersvorsorge (18,6 %)
- 13.251 €
- − Einkommensteuer (zu versteuern: 43.309 €)
- 8.276 €
- − Solidaritätszuschlag
- 0 €
- = Netto
- 34.581 €
Eine Modellrechnung, keine Steuerberatung. Nicht enthalten sind Partner und Kinderfreibeträge, weitere Einkünfte, Rücklagen für Steuervorauszahlungen, Berufsunfähigkeits- und Haftpflichtversicherung als eigene Posten sowie Investitionen über mehrere Jahre. Die Betriebsausgaben von 783 € im Monat sind der Durchschnitt aus dem Freelancer-Kompass 2026.
Quellen: § 32a EStG (Tarif 2026), Solidaritätszuschlaggesetz, Beitragswerte der gesetzlichen Krankenversicherung 2026, Freelancer-Kompass 2026 von freelancermap (5.412 Befragte).
FAQ
Häufige Fragen zum Freelancer-Netto
Auslastung, Krankenversicherung, Altersvorsorge und Steuern 2026.
Weil Freelancer nicht nur Projektstunden arbeiten. Akquise, Angebote, Buchhaltung, Weiterbildung und Pausen zwischen Projekten bezahlt kein Kunde. Laut Freelancer-Kompass 2026 arbeiten Freelancer im Schnitt 42 Stunden pro Woche, setzen aber nur etwa 65 Stunden im Monat um. Knapp ein Viertel war im Vorjahr an weniger als 50 Tagen in Projekten. Wer dauerhaft ausgebucht ist, stellt den Wert höher ein.